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Mindestlohn 8,50 Euro ab 1. Januar: Fast 4.000 Vollzeitbeschäftigte in Marburg-Biedenkopf können vom Mindestlohn profitieren

Logo DGB MittelhessenMarburg 16.12.2014 (pm/red) Ab 1. Januar 2015 wird der allgemeine gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde Geeltung erhalten. Laut Berechnungen des DGB Mittelhessen müssen zurzeit im Kreis Marburg-Biedenkopf 3.700 Vollzeitbeschäftigte mit weniger als 8,50 Euro Stundenlohn auskommen. Dies bedeutet einen Bruttoverdienst bis zu 1.500 Euro/Monat*). Das bedeutet, dass 6,9 Prozent der rund 55.000 Vollzeitbeschäftigten von der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns profitieren werden. Weiterlesen

DGB bis zum Abpfiff gegen Ausnahmen – Kundgebung zum gesetzlichen Mindestlohn

140701 Der DGB Mittelhessen ruft für kommenden Donnerstag, 3.Juli – 10 Uhr, zu einer Kundgebung in Gießen auf dem Kreuzplatz am Kugelbrunnen auf. Thema sind die geplanten Ausnahmen beim Mindestlohn für unter 18Jährige, Langzeitarbeitslose, Erntehelfer und Zeitungszusteller. Weiterlesen

„Mindestlohn! Ohne Ausnahmen! Ohne Schlupflöcher!“ – Start Mindestlohn-Tour von ver.di und NGG mit Frank Bsirske in Gießen

140516 Ab 1. Januar 2015 soll endlich auch in Deutschland ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn gelten. „Millionen von Beschäftigten profitieren von der Einführung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns. Es ist höchste Zeit, dass Schluss gemacht wird mit Hungerlöhnen, denn Arbeit darf nicht arm machen“, sagt Susanne Pitzer-Schild, ver.di-Bezirksgeschäftsführerin in Gießen.
Allerdings machen Arbeitgeber Druck auf die Bundesregierung, den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn mit Ausnahmen zu durchlöchern. Nach dem aktuellen Stand des Gesetzentwurfs soll Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr und Langzeitarbeitslosen in den ersten sechs Monaten der Mindestlohn vorenthalten werden. Weiterlesen

Ver.di begrüßt Sinneswandel der hessischen CDU bei Mindestlohn – Landesbezirksleiter Bothner spricht von einzigartiger Konsequenz

Marburg, 27.5. 2013 (pm) Nach dem Parteitag der hessischen CDU begrüßt der Landesbezirksleiter von der Gewerkschaft ver.di, Jürgen Bothner, dass die hessische CDU offenbar im Bundesrat dafür eintreten will, die per Rechtsverordnung festgelegten Mindestentlohnungen etwa für Rechtsanwälte und Notare, Steuerberater und Architekten abzuschaffen. Bothner sagte: „Offenbar plant die CDU, die entsprechenden Gesetze zu streichen. Denn diese Gesetze sind klare Festlegungen der Politik. Politik diktiert in diesen Vergütungsgesetzen den Lohn für eine bestimmte Dienstleistung. Und genau dagegen hat sich Ministerpräsident Volker Bouffier in seiner Rede auf dem CDU-Parteitag am Samstag klar ausgesprochen. Weiterlesen