Schlagwort-Archive: Frankfurter Rundschau

Ver.di fordert Frankfurter Rundschau als eigenständige Zeitung mit redaktioneller Unabhängigkeit

dbau_0048-FR130228Marburg 1.3.2013 (pm/red) „Mit der Entscheidung des Bundeskartellamts, den Weg frei zu machen für eine Übernahme von 28 Redakteurinnen und Redakteuren der Frankfurter Rundschau (FR) durch die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), ist nach langen Wochen und Monaten ein für unsere FR-Kolleginnen und Kollegen zermürbender Prozess zu Ende gegangen.
Über 400 Menschen werden ihre Arbeit verlieren“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Werneke, zur Zustimmung der Wettbewerbsbehörde zur so genannten Sanierungsfusion beider Zeitungen. Weiterlesen

Rundschau-Beschäftigte fordern von Verleger und Gesellschaftern soziale Verantwortung

Logo Frankfurter RundschauMarburg 15.1.2013 (pm/red)  Die Vereinte Dienstleistungs-gewerkschaft ver.di ruft für Mittwoch, den 16. Januar – um 13.30 Uhr, zu einer Kundgebung vor dem Verlagsgebäude der ‚Frankfurter Rundschau‘ am Karl-Gerold-Platz in Frankfurt-Sachsenhausen auf. „Wir wollen die Verantwortlichen nochmals eindringlich auffordern, alles für den Erhalt der Zeitung und möglichst vieler Arbeitsplätze in Druckerei und Verlag zu tun“, sagte am Montag Manfred Moos vom ver.di-Landesbezirk Hessen. Dazu blieben nur noch zwei Wochen Zeitd da Ende Januar das Insolvenzgeld auslaufe. Weiterlesen

Beschäftigte der Frankfurter Rundschau demonstrieren am 17. Dezember in Köln vor dem Neven DuMont-Haus für Arbeitsplätze und soziale Sicherung

Marburg 15.12.2012 (pm/red)  Beschäftigte der Frankfurter Rundschau und ihre Familien werden am Montag, 17. Dezember, gegen 15.00 Uhr in Köln vor der Konzernzentrale der Mediengruppe M. DuMont Schauberg demonstrieren. Sie fordern Unterstützung beim Kampf um die Arbeitsplätze in Druckerei und Verlag. Soweit es im Laufe des weiteren Insolvenzverfahrens zu Kündigungen komme, müssten die Betroffenen eine faire Abfindung erhalten, die zusätzlich zu den Leistungen aus einem eventuellen Insolvenz-Sozialplan gezahlt werden müssten, sagte Manfred Moos vom ver.di-Landesbezirk Hessen. „Ein reiner Insolvenz-Sozialplan kann aus rechtlichen Gründen maximal nur 2,5 Monatslöhne als Abfindung vorsehen“, erläuterte Moos. Selbst diese minimale Abfindung werde aber nur dann gezahlt, wenn am Ende des Insolvenzverfahrens noch ausreichend Mittel vorhanden seien. Eine Lösung müsse auch für die Fälle gefunden werden, in denen bereits in der Vergangenheit Abfindungen vereinbart worden seien, deren Auszahlung aber derzeit wegen des Insolvenzverfahrens blockiert sei. Weiterlesen