Für die GRÜNEN kandidiert Karsten McGovern zur Landratswahl

Marburg 18.10.2012 (pm/red) Mit breiter Unterstützung rechnet der von der Kreismitgliederversammlung der GRÜNEN nunmehr nominierte jetzige stellvertretende Landrat Karsten McGovern bei der im Herbst 2013 stattfindenden Landratswahl. Von den 45 stimmberechtigten Mitgliedern votierten 44 für McGovern bei einer Enthaltung. Nach dankenden Worten des Kandidaten überreichte Angela Dorn einen Präsentkorb mit Produkten aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, mit den Worten: „Alle diese Produkte sind erste Wahl im Landkreis, Karsten McGovern sollte auch erste Wahl für alle sein.“

McGovern hatte in seiner Bewerbungsrede die Beweggründe für seine Kandidatur dargestellt. Als Nachfolger von Landrat Robert Fischbach, der aus Altersgründen ausscheidet, möchte er gerne die zusammen mit dem Landrat erfolgreich geleistete Arbeit fortsetzen. Der Landkreis stehe insgesamt gut dar, wie überregionale Vergleiche im Bereich Familienfreundlichkeit, Arbeitslosigkeit, Integration in Ausbildung und Arbeit, Breitbandausbau und Umstieg auf Erneuerbare Energien zeigten.

Finanziell sei die Lage des Landkreises weiterhin schwierig, allerdings ist der Landkreis mittlerweile einer der am wenigsten verschuldeten Landkreise in Hessen. Wichtig für die erbrachten Erfolge sind nach Ansicht McGoverns, eine gute Zusammenarbeit auf der politischen Ebene aber auch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Verwaltung des Landkreises, den Kommunen und allen wichtigen gesellschaftlichen Institutionen. Als seit 2001 nunmehr langjähriger Dezernent und stellvertretender Landrat sei die Kandidatur als Landrat nur folgerichtig. Schade sei es allerdings, dass die CDU nicht über ihren Schatten gesprungen ist und sich auf einen gemeinsamen Kandidaten McGovern eingelassen habe.

Ein weiterer Punkt seiner Kandidatur sei es, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Lösungen für die kommenden Herausforderungen des Landkreises im Bereich Demografie, Finanzlage, Gesundheitsversorgung und Armutsrisiken zu erreichen. McGovern hob hervor, dass es ihm im Umgang miteinander um Gemeinsamkeit statt parteipolitischer Profilierung gehe, Stichworte dazu seien Teamarbeit und die Aufstellung eines Bürgerhaushalts.
Ein zentraler Bereich sei die Stärkung des Bildungsstandortes Marburg-Biedenkopf. Dabei müssten gleichzeitig Benachteiligungen abgebaut aber auch Höchstleistungen gefördert werden. Wichtige Schritte, wie die frühe Förderung von Kindern, die Optimierung des Übergangs Schule und Beruf und die Ansiedlung der Technischen Hochschule Mittelhessen in Biedenkopf, seien schon gegangen und müssten fortgesetzt werden.

Weiter gehe es um eine gute medizinische Versorgung, gute Präventionsarbeit, die Sicherheit vor Gefahren wie auch durch Rettungsdienst und Feuerwehr, die neben ihrem Kernbereich auch gute Jugendarbeit machen. Die Wirtschaft im Landkreis brauche Fachkräfte und eine gute Außendarstellung, die die Anwerbung unterstütze. Ebenso sei ein gute verkehrliche Infrastruktur mit Straßen und Bahnanbindung wichtig.

Unterstützung erhielt  McGovern von den hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Christiane Schmal aus dem Landkreis Gießen, Helmut Betschel-Pflügel ,Wetteraukreis und Günther Kaufmann-Ohl aus dem Lahn-Dill- Kreis sowie der Bürgermeisterin der Stadt Gießen Gerda Weigel-Greilich, die alle eigens zur Nominierung McGoverns zur Mitgliederversammlung gekommen waren und die hohe fachliche und soziale Kompetenz des Landratskandidaten McGovern herausstellten.

Aus der Landtagsfraktion waren neben der heimischen Abgeordneten Angela Dorn auch Jürgen Frömmlich, Landtagsabgeordneter aus dem Kreis Waldeck-Frankenberg, anwesend. Für ihn zählt vor allem, dass Karsten McGovern authentisch sei.